Stehst du morgens auf und sagst „Yeah, los geht’s?“ Oder gehörst du zu denen, die morgens an die schwere Prüfung oder einen Streit von gestern denken? Die Stimmung ist dann morgens schon im Keller. Eigentlich total schade. Schließlich beginnt gerade ein neuer wundervoller Tag!

Um diesen neuen Tag mit der besten Energie zu starten, die du zur Verfügung hast, möchte ich dir ein Konzept vorstellen, das Teil deiner Morgenroutine sein kann.

Das Konzept der Dankbarkeit.

Es geht darum, dass du dich morgens direkt nach dem Aufstehen darauf konzentrierst, was du hast und dankbar dafür bist. Das können die kleinsten Kleinigkeiten sein, wichtig ist nur, dass du dafür dankbar bist. Und zwar nicht einfach nur im gesprochenen Wort, das vielleicht schnell runtergerattert wird, damit man es hinter sich hat. Lasse dir viel mehr Zeit, dass du wirklich die Dankbarkeit fühlst und sich ein Gefühl der ehrlichen Freude ausbreitet.

Denn wenn du den Fokus deiner Aufmerksamkeit nicht bewusst und aktiv auf das Positive legst, landet ganz schnell und ungebremst Negatives in deiner Wahrnehmung. Dafür kannst du nichts, das ist ganz normal und macht dein Gehirn eigenständig. Aber diese eigenständigen Gedanken sorgen dafür, dass du wieder in der gleichen Stimmung landest, wie evtl. am Abend zuvor. Ob du willst oder nicht. Und um das zu vermeiden, macht es nur Sinn, sich direkt morgens nach dem Aufstehen ins Gedächtnis zu rufen, wofür man dankbar ist und sich ehrlich darüber zu freuen.

 

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ Francis Bacon

 

Wenn du es schaffst, dich jeden Morgen auf das Positive zu konzentrieren und dankbar zu sein, dann bist du allen anderen gegenüber einen entscheidenden Schritt voraus.

Tony Robbins ist der erfolgreichste Persönlichkeits-Coach der Welt und verdient damit mehrere Millionen. Jeden Morgen nimmt er sich 3 Minuten Zeit um 3 Dinge zu notieren, für die er dankbar ist. Er sagt dazu: „Der Grund für Dankbarkeit ist: Die zwei Emotionen, die uns das meiste versauen, sind Wut und Angst. Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und wütend oder besorgt sein. Dankbarkeit ist einzigartig, da sie diese negativen Emotionen überwältigt. Deshalb nenne ich diesen Teil meiner Morgenroutine die Schnellstraße zu einem glücklichen Lebensgefühl.“

 

Tipps zur Gestaltung

  • Tipp 1: Nehme dir für deine Dankbarkeit direkt nach dem Aufwachen Zeit. Überlege dir noch im Bett, wofür du heute dankbar bist. Sobald du in der Emotion der Dankbarkeit und Freude bist, stehst du auf.
  • Tipp 2: Wenn Schritt 1 klappt, dann kannst du es gerne ausweiten: Auf deinem Weg ins Bad (oder wohin auch immer du als erstes nach dem Aufstehen gehst) bedankst du dich bei jedem Schritt für eine weitere Sache.
  • Tipp 3!: Kaufe dir ein kleines Heft, Notizbuch etc. und mache es zu deinem Dankbarkeits-Heft. Lege es direkt neben dein Bett und schreibe jeden Morgen 3 Dinge auf, für die du dankbar bist. Merke: schriftlich ist immer besser, als nur gedanklich formuliert. Und das Schöne daran: nach einiger Zeit kannst du darin blättern und siehst, wofür du schon alles dankbar warst.

 

Nun könnte die Frage aufkommen, wofür ich denn alles dankbar sein könnte. Auch hier ist es wie bei allem: fang an, probiere es aus und du wirst sehen, dass dir immer mehr Dinge einfallen, wofür du dankbar bist. Und es muss nicht jeden Tag etwas Neues dabei sein. Wichtig ist immer nur, dass du ehrlich dankbar bist und das kannst nur du beurteilen.

 

Trotzdem möchte ich dir ein paar Beispiele geben:

Ich bin dankbar für meine Hände, die diese Zeilen schreiben können.

Ich bin dankbar für meine Willenskraft, beim ersten Wecker klingeln aufgestanden zu sein.

Ich bin dankbar für die viele Zeit, die mir heute zur Verfügung steht.

Ich bin dankbar für die strahlenden Kinderaugen.

Ich bin dankbar für das weiche Bett, in dem ich liege.

Ich bin dankbar für die Einladung, die ich erhalten habe.

Ich bin dankbar für lustige Telefonat mit…

Ich bin dankbar für meinen Sportpartner, der mir jeden Tag in den A… tritt und mich motiviert.

Ich bin dankbar für den Urlaub, in den ich nächsten Monat fahre.

Ich bin dankbar für meine Nachbarn, die meine Pakete annehmen.

Ich bin dankbar für meine Augen, mit denen ich alles sehen kann.

Ich bin dankbar für meine Eltern, die Frühstück gemacht haben.

Etc. etc. … .es kann unendlich weitergehen.

 

Jetzt bist du dran!

 

Ziehe das die nächsten 4 Wochen durch – ausnahmslos!

 

Denke immer wieder daran, dass du proaktiv bist! Denn wer proaktiv ist, der sagt „Ich will“, „Ich nehme mir Zeit dafür“ etc. Ein reaktiver Mensch hingegen sagt „Ich muss.“, „Ich habe keine Zeit dafür.“, „Das kann ich nicht“. Den Tag also proaktiv zu starten, bedeutet ihn selbstbestimmt zu starten. Ob du die Aufgabe nun für sinnvoll erachtest oder nicht, überlasse ich selbstverständlich dir 😉 Aber ein Versuch ist es allemal wert – das verspreche ich dir. Denn wenn du es durchziehst, dann zeigst du in erster Linie dir selbst, dass du proaktiv bist und dass du etwas durchziehen kannst! Und das Gefühl, mit dem du in deinen Tag startest, das kann dir keiner nehmen J

 

Ich wünsche dir, dass du den Tag heute zu deinem Lieblingstag machst!

 

Ganz liebe Grüße

Deine Bianca