…dein Vermögen!

Lerne heute, wie du die Basis legst für deine finanzielle Unabhängigkeit.

 

Heute geht es um ein Thema, das ich ebenso wichtig finde, wie sich über seine eigenen Ziele klar zu werden. Das Thema: Finanzen! Jetzt kann man natürlich sagen, dass es nichts Langweiligeres gibt. Man kann aber auch sagen, dass es mega spannend ist, wenn man selbst die Verantwortung für seine Finanzen übernimmt und sieht, was alles möglich ist!

Es könnte ja sein, dass du dir Ziele für dein Leben notiert hast, du dir aus heutiger Sicht aber ganz klar sagst, dass du dir das niemals leisten kannst. Jetzt lassen wir mal die ganzen Emotionen und Glaubenssätze außen vor. Ich bin kein Finanzberater und möchte auch keiner sein. Alles was ich mit dieser Nachricht bezwecken will, ist, dass du dich selbst kümmerst und beginnst Verantwortung zu übernehmen. Verlasse dich auf niemanden, wenn es um deine persönliche finanzielle Absicherung geht. Viele denken, der Staat wird es schon richten. Wenn ich gut verdiene, dann zahle ich ja in die Rentenkasse ein und mit 67 oder 70 oder vielleicht erst 75 bekomme ich dann meine wohl verdiente Rente. Ein Konzept, bei dem es sich lohnt mal kritisch zu hinterfragen: a) wird das in 50 Jahren echt so sein? b) wie stelle ich mir mein Leben in 50 Jahren vor? c) genügt mir das Geld dafür oder möchte ich die Wahl haben, früher in „Rente“ gehen zu dürfen? d) was passiert in diesen 50 Jahren? Wie bin ich in dieser Zeit abgesichert? Auch für den Fall, dass in 50 Jahren die Rentenkassen proppenvoll sind und du davon in Saus und Braus leben könntest – du legst damit deinen gesamten Lebensstandard in die Hände des Staates. Beginne damit unabhängig zu sein, in kleinen Schritten. Ein Thema, das wir Wochen besprechen könnten… Aber hier nur ein kleiner Anfang und ein kleiner Einblick.

Wenn du Verantwortung für deine Finanzen übernehmen willst und deinen Kontostand langfristig etwas anheben willst, dann gibt es immer 2 Herangehensweisen: Einnahmen erhöhen oder Ausgaben senken. Ganz einfach, ganz simpel. Damit du ganz einfach starten kannst, wenn du willst, möchte ich dir ein Grundgerüst ans Herz legen. Es legt den Grundstein für alles Weitere: Deine Kontenstruktur.

Du gehst bestimmt arbeiten, irgendwo jobben oder bekommst Taschengeld. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass dieses Geld auf einem Konto landet und nicht bar unter deinem Kopfkissen liegt.

  1. Lege dir ein zweites Konto an – das Geldeingangskonto (Beispiel: Eingang pro Monat 200 Euro)
  2. Überweise dir von diesem Konto auf dein gängiges Konto pro Monat einen fixen Betrag, den du dir zuvor festlegst. (Beispiel: Überweisung pro Monat 160 Euro)

Das wars fürs Erste! Der Trick dabei:

  1. Du sparst jeden Monat einen fixen Betrag, ohne dass du dieses Geld ständig auf deinem täglichen Konto siehst. (40 Euro)
  2. Du trainierst dich selbst darauf, dass du mit deinem „Gehalt“ zurechtkommst (hier: 160 Euro), den Rest vergisst du, weil du ihn nicht sehen kannst.
  3. Die Magie: jede Gehaltserhöhung oder Sonderzahlung verbleibt als „Sparquote“ auf deinem Geldeingangskonto.

Wenn du dieses Modell konsequent anwendest, verspreche ich dir, dass du innerhalb eines kurzen Zeitraums eine beträchtliche Summe sparen kannst. Interessant wird dieses Modell, sobald du eine Ausbildung beginnst oder im Beruf gelandet bist. Denn zumeist steigt das Gehalt dann jährlich an. Hast du dich aber darauf diszipliniert, mit deinem Gehalt, das du dir selbst überweist, auszukommen, wirst du staunen. Denn dann machst du etwas, was so gut wie keiner macht! Dann gehörst du zur Ausnahme, die sich mittelfristig vom Job unabhängig macht. Was machen nämlich alle anderen, wenn sie eine Gehaltserhöhung bekommen? Sie erhöhen ihren Lebensstandard. Plötzlich muss das Auto größer sein, das Haus größer sein etc. Ebenso geht es mit dem Weihnachtsgeld, das immer 3mal ausgegeben wird: vorher, weil man weiß, dass bald mehr Geld zur Verfügung steht gönnt man sich jetzt schon mal was. Währenddessen, weil jetzt mehr Geld auf dem Konto ist. Nachher, weil man hat erst vor kurzem mehr Geld bekommen. Also sind die meisten Menschen nach einer Sonderzahlung ärmer, als zuvor.

 

Aufgabe der Woche:

  1. Zweites Konto anlegen (Achtung: genau überlegen, wo du das Konto anlegst. Geh zu keiner Bank, bei der du Kontoführungsgebühren zahlen musst – das ist in der heutigen Zeit echt nicht nötig und das Geld kannst du dir wiederum sparen.)
  2. Notiere dir für die nächsten 2 Wochen genau, wofür du dein Geld ausgibst. Einfach ganz sachlich jeden Cent aufschreiben oder in eine App tippen. Damit verschaffst du dur einen Überblick, wie viel Geld du wofür ausgibst und kannst somit eine gute Aussage treffen, wie hoch du dir dein „Gehalt“ setzen wirst.

 

Ganz liebe Grüße

Deine Bianca Kafarnik

 

Sollte dich dieses Thema interessieren, dann kann ich dir folgende Bücher ans Herz legen:

Bodo Schäfer – Der Weg zur finanziellen Freiheit

Robert T. Kiyosaki – Rich Dad Poor Dad (Anmerkung: sehr sehr sehr zu empfehlen! Es war mein erstes Buch und mein Game Changer)

Georg S. Clason – Der reichste Mann von Babylon (Anmerkung: das Kontenmodell ist ganz altes Wissen!)